Orwell rückt näher: Biometrische Gesichtserkennung an deutschen Flughäfen

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Auch wenn die offizielle Beteuerung in Deutschland besagt, niemand habe die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten, so vollzieht sich dies in schleichenden Etappen dennoch. Langsam, aber unaufhaltsam wird die lückenlose Registrierung von immer mehr Bürgern durch digitale Überwachungssysteme Wirklichkeit. Zunächst wird dies dabei stets als optionaler, komfortabler Segen angeboten, an dem jeder freiwillig teilnehmen kann – bis daraus ein verpflichtender Standard wird. Das jüngste Beispiel hierfür ist eine Initiative der Fluglinien Lufthansa, Swiss- und Austrian Airlines: Am Hamburger Flughafen ist es nun möglich, per biometrischer Gesichtserkennung einzuchecken. Zunächst ist dies nur Teilnehmern des Bonusprogramms „Miles & More” möglich – und wird clever als eine Art besonderes Privileg angepriesen. Wer interessiert ist, muss sich einmalig mindestens 24 Stunden vor der nächsten Flugreise mit einer der drei teilnehmenden Fluglinien für das Verfahren „Star Alliance Biometrics” registrieren…

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